Zunächst ist es die Überwindung, seine eigenen Gedanken zu Papier zu bringen: „Das kann doch nichts.“, reden wir uns immer und immer wieder ein. Hast du dies jedoch geschafft folgt der Selbstzweifel und ihm gehorchend wird das Geschriebene in eine Schublade oder in einen Ordner auf dem Desktop, den du nie öffnest, abgelegt.
Oder aber doch.
Wieder Selbstzweifel.
Nicht gut genug. Grade gut genug für dich und die Erinnerungskiste, die du vielleicht ( aber lieber doch nicht) irgendwann mal den Kindern zeigst. Oder (aber lieber doch nicht) den Enkelkindern.
Doch das geschriebene Wort vermag mehr als das gesprochene. Es erreicht. Es zwingt dich nicht dazu es zu lesen. Du kannst es neben dir liegen haben und es wird und es wird dich anschweigen. Aber gelesen, kann es verändern. Deshalb habe ich es herausgekramt. Und dann hier eingefügt und dann einfach, veröffentlicht und verfolge gespannt was damit passiert.
Also zu unserem Gespräch:
Du: „Du hast einen Blog?“
Ich: „Ja“
Du: „Ich sollte auch mal (aber lieber doch nicht) schreiben.“
Kein kommentar.