der ganz normale Behördenwahnsinn

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Er: Hier haben sie die Checkliste, da sehen Sie dann, welche Unterlagen wir brauchen von Ihnen, Ja?
Sie: Ja.
Er: Und dann haben sie ja Zeit die Unterlagen einzubringen bis zu dem Termin. Ohne die Unterlagen geht es nicht.
Sie: Und bei dem Dokument X, was mache ich dann, wenn es nicht rechtzeitig zum Termin bei mir vorliegt?
Er: Ohne die Unterlagen geht es nicht.
Sie: Ja und was dann ?
Er: dann können wir nichts für Sie tun.
Sie: Dann brauch ich also dann nicht zu dem Termin kommen?
Er: doch sie kommen zu dem Termin und bringen Ihre Unterlagen mit.
Sie: naja, aber wenn ich sie denn dann nicht habe, macht das doch dann keinen Sinn, zu ihnen zu kommen, weil da können sie ja dann nichts für mich tun. Oder kann ich ein Dokument einholen, worauf steht, dass ich auf Doklument X warte und dann könnten sie was für mich tun.
Er: Nein ohne Dokument X geht es nicht.
Sie: Na dann warte ich, bis Dokument X da ist und wir machen dann einen Termin, sie können ja dann eh nichts für mich tun.
Er: Nein, sie kommen zu dem Termin.
Sie: Ohne Dokument X?
Er: Sie drehen sich im Kreis.

Du bist nicht  verrückt – die Welt ist es.

Airbusunglück – Kraftfahrzeugverbund zieht freiwillige Konsequenzen

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BERLIN – Als Reaktion auf das tragische Airbusunglück erklärte heute auch der deutsche Kraftfahrzeugverbund, dass er ab sofort standardmäßig Fahrer- und Beifahrersitze an die Lenkapparatur koppeln wird. Entsprechende Testfahrten, beispielsweise in deutschen Fahrschulen, haben gezeigt, dass dies den Sicherheitsstandard auf deutschen Straßen drastisch erhöhen würde. Einer Fahrt mit bewusster, oder unbewusster Tötungsabsicht, würde so der Riegel vorgeschoben.
Die Bundesregierung begrüßte den freiwilligen Vorstoß und arbeitet aktuell an einer entsprechenden Gesetzesgrundlage, dernach Fahrzeuge nur noch im Team geführt werden dürfen.

Hoffnungskrieger

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Banksy

Wir haben gesehen, wie sie sich täglich verkauften,
um dann den Pfennig umzudrehen.

Wir haben sie trauern sehen und schwinden.
Leerer werden
Von Tag zu Tag.

Wir haben sie Lebensentwürfe spinnen sehen
und ihre Leeren gefüllt.

Hoffnungen im Glück eines neuen Ortes.
Die Hoffnung im Ort des Glücks.
Glück als Ort der Hoffnung.

Ein neuer Ort,
neue Hoffnung,
neues Glück.

Wir wurden kleine Soldaten im fremden Kampf.
Wir wurden zu schützenden Helden:
Wir werden diesen Raum verteidigen.
Diesmal schaffen wir es.

Wir wurden Verbündete.
Verbanden die Kämpfe zum Glück.

Wir haben uns mitreißen lassen.
Im Hoffen und im Scheitern.
Wir haben sie schwinden sehen und weinen.
Wir haben ihre Erklärungen geglaubt
ein Märchen vom eigenen Unvermögen.

Unmögliche Sinne,
unmögliche Stärken,
unmögliche Träume.

Wir sollten die Helden werden die man emporhieb und füllte mit Hoffnung
und eigenen Lehren
und mit dem Ziel diesen Kreis zu durchbrechen.

Wir suchten Verbündete.
Verbanden Hoffnung und Glück an Orten mit Märchen.

Wir hörten es jeden Tag
und erzählten es weiter
und hörten es ständig
und wurden zu Kletterern.

Wir haben Welten erkämpft und Berge erklommen, Spitze nach Spitze.
Wir wurden die Helden, die man emporhieb, den Kreis zu durchbrechen.
Ausgestattet mit der Hoffnung am höchsten Punkt den Blick nicht nach unten zu wagen.

Wir sahen uns abstürzen
und kämpfen
und von neuem beginnen.

Wir sahen den Boden schwinden und hielten die ausgestreckte Hand in den Nebel
und der gebrochene Kreis, schien er noch zum Greifen nahe,
verschwomm.
Wir suchten das Märchen.
Wir suchten Helden.

Wir fanden uns
vorgeführt, geächtet, gestempelt.
Wir fanden uns abgeführt und
abgestoßen.
Wir fanden uns abgeklärt.

Wir fanden uns, die zweite Generation des Kämpfens, des Scheiterns und des Trauerns.
Wir verbanden uns in der Hoffnung
auf ein neues Märchen
als Ort der Hoffnung auf Glück.

Hutschönheiten


Ich bin umgeben von Menschen die sich kleiner fühlen als der Hut der sie trägt.
Schöne bunte Hüte. Hochdekoriert, detailreich und glänzend attraktiv.
In lila, aber auch in rottönen.
Manchmal ist auch ein ganz grauer, filligraner dabei.
Doch der wahre Glücksmoment ist es, wenn für einen kleinen Augenblick jemand bedingungslos bereit ist die eigene Pracht abzulegen und einen grandiosen vielfältig geformten Kopf zur schau stellt.
Jeder anders, jeder groß, einzigartige Schönheiten.
Stolz, erfahren und authentisch.
angreifbar.
rar.
Dann fällt auch mir nicht mehr auf, das sich mein zerrupfter Hut noch so klein und verbeult anfühlt.

Der Staatsapparat zeigt sich offensiv

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Nun mag das daran liegen, dass ich seit Kindertagen die Polizei nicht als Freund und Helfer wahrgenommen habe, sondern als Handlangerin korrupter Politischer Systeme.
Ich erinnere meiner Kindertage in Polen, als willkürlich Menschen auf der Straße ( vorzugsweise Roma und Obdachlose) ob ihres aggressiven Bettelns zusammengeschlagen wurden, Menschen willkürlich durchsucht und all die Erwachsenen die mich an der Hand hinter sich zerrten, beim Anblick blauer Uniformen sogleich eine Seitenstraße aufsuchten oder die Straßenseite wechselten.
Nein es lag nicht daran, dass man etwas zu verbergen hatte.
Auch bei mir hat sich dieses Verhalten festgesetzt.
Ich habe immer und überall Angst vor der Polizei.
Zurecht. Denn nie ist klar, was darf sie, was ihr Ermessensspielraum (also meine Verhandlungsbasis) und was heisst es wenn ich mich wehre.
Was heisst es denn wenn ich auf Anfrage meine Dokumente vorzeige, meine Identität preisgebe, wozu ich ja verpflichtet bin, aber mich eben – was mein Recht ist – nicht Durchsuchen lasse?
Es hinterlässt doch das Gefühl, was Unrechtes zu verbergen. Ich fühle mich also unglaublich schuldig, noch lange bevor es zu einer solchen Situation kommt. Deshalb gehe ich ungern über rote Ampeln und trinke kein Bier im Bus. Ich muss es ja nicht provozieren.
Und dann ärgere ich mich darüber. Was verdammt will ich nicht provozieren?
Die Polizei?
Was passiert denn wenn sich die Polizei provoziert fühlt?

Ermessensspielraum ist ein sehr wichtiger Begriff. Es zeigt unter anderem die ganz deutliche Missbalance auf, die zwischen einer Bürgerin und der Polizei besteht. Die Beamten können, müssen aber nicht „Gnade vor Recht“ walten lassen. Ob sie es tun hängt in allen Fällen davon ab, wie „kooperativ“ man erscheint. Aber nicht nur das: Sozialer Status: Eloquenz, Kleidung, äußeres Erscheinungsbild… Das alles sind wichtige Faktoren, wenn es um den Ermessungsspielraum geht.

All das spielt bereits eine große Rolle. Menschen mit Sprachhürden, werden in willkürlichen Polizeikontrollen stets kooperativer auftreten und sich dabei im Zweifel schaden.
Dass sie sich aber in einer solchen Situation nicht selbst schaden sollen, das hebt der Wille des Gesetzgebers (betont nocheinmal in § 344 StGB) vor. Dies soll eben diejenigen Schützen, die aus Sicht der Rechtsorgane (noch) keinen Verdächtigen darstellen. Kaum eine Person weis, dass sie sich bei einer Zufallskontrolle nicht durchsuchen lassen muss (nur im Falle von §102 StPO als Beschuldigte*r oder §103 StPO).
Aber man hat ja nichts zu verbergen…oder vielleicht doch aber dann ist man ja Verdächtig. Nein. Das Recht ist an dieser Stelle bei all jenen die finden, dass es die Polizei einfach nichts angeht was in ihrer Handtasche ist.

Das ist die Theorie, in der Praxis sieht es jedoch anders aus: Alle zücken ihre Täschchen, und lassen die Beamtinnen gar einen ganz intimen Körperkontakt aufbauen. Ein furchtbarer Moment, man fühlt sich Schutz- und Hilflos und geht alles durch, was man eventuell ohne es zu wissen unrechtes getan haben könnte.
Aber einige lassen dies nicht zu. Nicht weil sie etwas zu verbergen haben, sondern weil sie diese Willkür ablehnen. Weil sie den Körperkontakt nicht wünschen. Weil sie ihre Handtasche für sich gepackt haben und nicht für die „öffentlichkeit“. Sie halten diesen Moment aus, unter absoluten Generalverdacht zu stehen. Sie sagen nein. Und das ist eine große Hürde, denn die Beamten werden niemanden sagen, dass man bei vielen Dingen auch einfach nur Nein sagen kann.
Sie sagen Sätze wie: „Ich werde sie jetzt durchsuchen.“ und man geht davon aus, die Polizei, die das Recht besser kennt als wir Leien wisse ja schon wozu sie berechtigt ist. Ja das weis sie.
Sie weis nämlich dass wir nein sagen können. Das wird sie uns aber nicht mitteilen. Und solange wir Schweigen, wird dies auch als zustimmung zum Vorgehen gewertet. Also sagen einige „Nein“.
Was viel Kraft kostet aber dennoch unheimlich wichtig ist, denn es geht um persönliche Genzen emotional und körperlich.

Nun das ist der Status Quo und nur eine kleine gesetzliche Ecke von „Willkür“ und „Ermessungsspielräumen“. Wir haben Angst, je weniger Wissen, Sprachgewandheit und gesellschaftliche Akzeptanz vorhanden ist, desto mehr Angst. Dabei richten die Beamten noch keine Waffe auf den Boden, wir wissen dass sie da ist, einsatzbereit in einem Halfter. Aber wir SEHEN sie nicht. Wie viele Menschen schaffen die Hürde sich gegen „Willkür“ zur Wehr zu setzen noch, wenn die „offensive Waffenhaltung“ Standard wird? Und vor welcher Konsequenz werde ich Angst haben, wenn ich versuche die Polizei nicht zu provozieren und rote Ampeln meide?
Für mich ist eine gezückte Waffe immer eine Anwendung von Gewalt.

Ein schleichender Prozess

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Ich habe meine Seele verkauft.
 Für viel Geld und Elbblick. Also eigentlich einem guten Preis. Was mich daran stört, nein stören tuts mich nicht wirklich, aber überraschen, ja überraschen ist eigentlich das bessere Wort,ist, dass ich das erst gar nicht bemerkte.

Erst waren da die Gedanken über meinen Kredit und wie man den nun mit Arbeit die man wirklich, wirklich gerne macht abbezahlen soll, ohne dass man damit ein Leben lang beschäftigt ist. Dann waren da die Gedanken über den Umzug. Nach Berlin, schließlich möchte man nah an den Liebsten sein. Dann waren da die Gedanken zu zwei Zimmer sind jetzt dann doch zu wenig. Und dann kam das mit dem Auto und dem Flugticket für Weihnachten. Und dann ging das ganz schnell. Dann war da Vitamin B und das Büro mit Elbblick.

Und da habe ich einen Vertrag unterzeichnet, wie in diesem Business üblich, mit meinem Blut.

Bewusst wurde mir die Reichweite meine Tat dann aber später. Die Auswirkungen, und damit meine ich nicht nur um 6 Uhr aufstehen und um 20 Uhr nachhause kommen und Arbeit mitnehmen, nein ich meine diese kleinen Dinge die da plötzlich sind: Ach mein Kostüm kann ich ja jetzt – ohnehin nicht weil scheiß Produktionsbedingungen – bei C&A kaufen, nee das sieht ja dann auch aus wie von C&A. Es ist der Klassenaufstieg, der mir am meisten sorgen bereitet, weil er mich am meisten stresst. wohlwissend, dass, da unterprivilegiert, es nicht nur der reguläre Arbeitsstreß ist, der auf einen einstörmt, sondern diese furchtbare soziale Angst, die daraus resultiert, dass man eben nicht immer das richtige gesellschaftliche Protokoll parat hat. Aber auch der spielerische Umgang damit, macht mich nunmal aus, sagte ich mir dann.

Das faszinierende daran ist, dass ebendiesen erst existen- dann sozialen Ängste einem Spaß gewichen sind. Dem Spaß an dieser vormals so abwegigen Arbeit und dem dazugehörigem Auftreten. Es war im wahrsten Sinne ein schleichender Prozess, der mich aber wohl bald schon nach Berlin bringt.

Bildungszeit

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Nun stellt sich zuallererst die Frage, warum ich so lange nicht Poste. Es ist eine Frage der Zeit. Nicht dass ich nicht die Zeit gehabt hätte, das ein oder andere zu posten. Ich hatte schlichtweg keine Zeit meine Gedanken zu den jeweiligen Geschehenissen zu sortieren.

Studienabschluß, Formaler Verlußt des Masterstudienplatzes, Traurigkeit und gleichsam ein Gefühl der unendlichen Erleichterung, dass zufällig das Richtige passiert ist und nicht zuletzt die Frage nach wie und wo weiter, die mir nicht zuletzt das Arbeitsamt stellt.

Doch losgelöst von allen Zwängen die ein Akademikerinnendasein nunmal in sich birgt, offenbart sich losgelöst von der Frage nach dem Wohin eine unendlich scheinende Zeitspanne der aufgeschobenen, selbstständigen Bildung.

Nachdem nun das Studium lediglich dem Zweck diente mein Wissen, an das akademische Dasein anzupassen, folgt nun der Zeitabschnitt der tatsächlichen Bildung in der einzigen wirklichen, der nicht-akademischen, selbstständigen Art und Weise.

Es ist also kein Widerspruch in sich, wenn ich sage erst der Abstand zur Bildungsinstitution gibt mir das Gefühl mich zu bilden, oder gar gebildet zu sein.  Was nicht bedeutet, dass das institutionalisierte Bildungsgeschehen mich nun gar nicht mehr interessiert. Nur eben nicht mehr primär.

DAS Foto

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Es reicht mir. Das zieht sich nun a) zu lange und b) zu selbstverständlich hin. Ich habe auch keinen Bock mehr auf täglich neue Links, wo überall mensch mich wiederzuerkennen scheint und in welchem Kontext.

Einmal auf einer Demonstration (Slutwalk) und dann soll mensch immer wieder als „Fight Sexism“-Ziehfigürchen fungieren?()

Das habe ich  dann auch gesagt und gebeten, mein Foto runterzunehmen. Beteuert habe ich, dass ich zu keinem Zeitpunkt abgelichtet werden wollte.

Dies war die erste Antwort:

Sehr geehrte Frau …,

es handelt sich bei dem Bild um ein Agenturfoto, dass bei einer
öffentlichen Demonstration aufgenommen wurde.

Selbst wenn es Sie darstellt, was für uns nicht ohne weiteres
nachprüfbar ist, halten wir es für eine geeignete Illustration des
Gedanken, dass die gesellschaftliche Debatte um den Sexismus schon ein
wenig weiter ist, als die in den Parteien.

Im Zweifelsfall nehmen wir natürlich Bilder von Personen von der Seite,
auch in Fällen, in denen dazu keine Rechtspflicht besteht, wenn die
Personen für uns nachvollziehbare Gründe darlegen, jenseits reiner
Unzufriedenheit darüber, bei einer öffentlichen Demonstration (von lat.
demonstrare – (sich) zeigen) fotografiert worden zu sein. Beispiele
dafür sind die Sorge vor Strafverfolgung, Diksriminierung am
Arbeitsplatz und dergleichen.

Wenn Sie derartige Gründe haben, teilen Sie diese bitte mit, bis dahin
bitten wir um Verständnis, dass wir das Bild auf der Seite lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Diese unverschämte Belehrung! Was fällt diesem Typ eigentlich ein, sich so selbstverständlich über mich zu stellen und mir recht als unrecht zu verkaufen. Das nennt sich dann Journalismus. Das habe ich ihm dann mitgeteilt. Nun ist mein Gesicht nicht mehr auf dieser Zeitung. Sollte ich das bei #aufschrei Posten?

Bachelorette

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Zwar ist es das Stück Papier nicht Wert, auf welchem es gedruckt wurde, aber mein Bachlorzeugnis wird (voraussichtlich) mit dem heutigen Tage datiert sein. Natürlich ist es sehr eng geworden und hat nun einen unzufriedenstellenden Notendurchschnitt zur Folge ( so wie es sich zumindest Schätzen lässt), doch ein Gutes hat der Mist: Nie wieder Bulimielernen. Nur noch Methoden und Wissen was ich direkt brauche und anwenden kann. Keine Dogmen sondern Forschung.

Doch während ich so auf meinen Besuch warte und über die Worte Bachlor und Bachlorette nachdenke, fällt mir meine Weltenstellung wieder ein.

Hat Bachlor im Englischen im männlichen Gebrauch noch den akademischen Titel und den Gesellen abzudecken, steht die weibliche Form ausschließlich für Junggesellin. 

Ich hoffe das bin ich als Mastress immernoch😛

Ich will einen femininen Abschluß, du Scheißkackdreckspatriarchiat!

Es wird zeit für eine AntiPaBi ( Antipatriarchiale Bildungs-Initiative)Andreas Balser hat es nun mit seiner Gruppe in die Schulen gebracht, warum es also unversucht lassen?

http://www.wetteraukreis.de/internet/aktuelles/presse/index_12035.html

 

Ein (guter?) Sonntagmorgen

In

  • 4 Uhr morgens ausgeschlafen sein, weil mensch am Abend vorher zu früh eingeschlafen ist.
  • Bäcker der Sonntags vor 8 Uhr offen hat.
  • Hellwerden beobachten
  • Warmer Café zum wachwerden

Out

  • Eine Stunde umherwandern, bevor mensch den Bäcker findet, der Sonntags vor 8 Uhr offen hat.
  • Um kurz vor 6 Uhr morgens auf betrunkene Partymenschen treffen.
  • Sonntags morgens um 6 Uhr von einem ominösen Fahrer mit seinem Wagen eine gefühlte halbe Stunde lang auf Schrittgeschwindigkeit verfolgt werden.
  • Als ominöser Fahrer dann überholen und stehenbleiben.
  • Aus Angst durch dunkle Seitengassen rennen.
  • Aus der Seitengasse rauskommen und den Wagen vor dem mensch zuvor flüchtete wiedererkennen.
  • „Magst du mit zu mir kommen“ vom ominösen Fahrer hören.
  • Auf weiterlaufen einen Preis hinterhergerufen zu bekommen.
  • Nachhauserennen.

Wenigstens hatte ich frisches Brot.
Jetzt lernen.

Gesichtslos

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Ich habe mein Gesicht verliehen, für die gute Sache sozusagen. Nach zwei Wochen war alles vergessen.
Immerhin muss Frau ja froh sein, dass sich darum bemüht wurde im Rahmen der „No means No“-Walks Gesichtsfotos anstelle der vielfältigen Titten-Bildern in die seriösen Berichte zu bringen.
Nun kursiert es wieder, bundesweit direkt neben Brüderle und auch neben #aufschrei.
Das stört mich dann doch.
Und er sitzt nur da, schickt mir einen neuen Link mit Brüderle und mir und sagt, es sei doch schön so eine femistische Ikone zu sein.

Der Feminismus braucht keine Ikone und kein Gesicht, sondern eine Stimme.
Und schon gar nicht die stereotype „Kämpferin“ als Pendand der vielen verschiedenen Frauen, unterschiedlicher sozialer und theoretischer Herkunft, welche sich unter #aufschrei zusammen tun.
Und jetzt hätte ich gerne mein Gesicht wieder.

Er kommt immer wieder, der erste Schultag

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Nun ist die Luft durchaus raus aus dieser Schulromantik, an welche ich mich doch von Zeit zu Zeit wehmütig erinnerte.
Auch bin ich natürlich nicht mit einer Schultüte und einer Lunchbox bewaffnet eine halbe Studne zu früh am Schultor gestanden.
(Auch wenn ich durchaus zugeben möchte, dass ich kurzzeitig darüber nachgedacht hatte, mir eine zu basteln.)

Es ist auch kein neues Gebäude, welches ich betrete, kaum neue Professorinnen, teilweise bekannte Mitstudierende.
(Wir sind ein kleiner, überschaubarer Haufen zu 50% aus Hamburg. )
Aber dennoch habe ich mich heute besonders darauf gefreut in die Uni zu gehen.
Ich habe den Pausenhof betrachtet und Bachlorstudierende belächelt, wie damals die Kindergartenkinder und Vorschüler*Innen.
Ich bin pünktlich in meiner Vorlesung gesessen und hatte ein neues Notitzheft und neue Schreibutensilien besorgt.
Es ist die erste Studienwoche und mein Stundenplan ist bereits fix.

Und so wenig sich geändert hat, zeigte mir meine heutige „Schulhofdiskussion“.
Er: „Ej Blitzmerkerin, hast du schon gehört, der SozÖk Master wird zum nächsten Wintersemester abgeschafft.“
Ich: „Ja, am Rande. Ich glaube aber da ist noch nichts in trockenen Tüchern.“
Er: „Ja, da muss man ja was tun.“
Ich: „Ja. man…“

Ich erwehre mich innerlich, doch mein Appelohr springt an und in mir regt sich das dumpfe Gefühl, das das ja wieder genauso anfängt, wie damals der Bachlor.

Manche Dinge ändern sich ja nie.

New York, Roronto, Mexico City, Adelaide? Scheiß auf Weltenbummel auf gehts zur Nordsee

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Urlaub sollte es werden: Lang und entspannend. Viel sehen von Freunden und der Welt.

Es scheitert mal ausnahmsweise nicht am Geld, darum eben an der Zeit. Einerseits bedeutet Geld haben, weniger Zeit haben andererseits bedeuten Semesterferien zwischen zwei Studien extreme Planungsunsicherheit. Das war mir nicht klar. Ich habe das nunmal unterschätz.

So bleibt mir statt 5 Wochen + weltreise, ein Sonntag an der Nordssee.

Es war ein schöner Sonntag und wenn ich die Augen zugemacht habe und der Wind so über meinen Schlammbedeckten Körper sauste, konnte ich mir für einen kurzen Augenblick vorstellen wir lägen nicht auf dem Deich sondern am Golf von Mexico. Ein zu kurzer Moment.Image

 

 

Der neue Kult aus dem Hause Blitzmerkerin Co. Story_Smoking: Abperlen

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Wir haben einen neuen Kult. Perlen. Ich weis nicht warum und wie es mich eingnommen hat, aber auf einmal stand der DHL Mann mit ca. 40.000 HAMA Perlen in einem Karton vor mir und in der zwischenzeit ist die erste Fuhre schon ausgedünnt.

Da ihr euch ( und mich) ständig fragt, was mensch denn damit machen soll, hier die aktuellsten Beispiele:

 

Den Anfang machte die Nyan Cat – ist ja schließlich schon Pixel.

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Danach wurde es gleich schwieriger zweifarbiges Bild in Perlen Umwandeln. Mr Spock.

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Und nocheinmal in zwei Farben. Audrey Hepburn.

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Ohringe kann mensch auch nicht genug haben.

 

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Und heute wurde es richtig Schwirig. Story_smoking und ich waren ganz aus dem Häuschen.

SChließlich galt es die Tradition des Bombenentschärfungstages gebührend fortzusetzen.

und hier ist mein Ergebnis:

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